warnen ständig davor, dass Polen und/oder die baltischen Staaten von Putin als nächstes überfallen werden. Dass es so kommen wird, davon sind sie genauso felsenfest überzeugt, wie von ihrer Hypothese, dass es niemals zu einem Atomwaffeneinsatz kommen wird.
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Einerseits sei Putin ein Hasardeur, der sich einen Staat nach dem anderen schnappt. Andererseits sind davon überzeugt, dass Putin keinen „Selbstmord“ begehen wird. Einen wird es nicht geben, meinen sie. Ganz sicher.
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, die sich ganz sicher sind, dass Putin ganz sicher weitere Länder überfallen wird, wollen „Putins Plänen“ mit einem präventiven Kriegseintritt der NATO zuvorkommen. Das Mittel zum Zweck: Eine „begrenzte“ Flugverbotszone.
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Die Idee eines Präventivkrieges war 1914 die tragende Säule der Kriegspropaganda.

Zitat:

„Präventivkrieg“ ist jedoch ein durch und durch verlogener Begriff, ein reines Propaganda-Instrument.
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Ein Präventivkrieg ist ein Angriffskrieg, der zur Verteidigungsmaßnahme erklärt wird, mit der Begründung, er komme nur einem sicheren Angriff der anderen Seite zuvor.
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Ob es diesen hypothetischen Angriff aber wirklich gegeben hätte, kann niemals bewiesen werden, da er zwangsläufig durch den „Präventivschlag“ unmöglich gemacht wird.

Quelle: juli1914.de/julikrise.html
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Ebenfalls daraus. Zitat:

Es wäre jedoch zu einfach, die deutsche Kriegsschuld von 1914 damit abzutun, dass es die Pickelhauben von damals heute nicht mehr gibt.
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Denn es waren eben nicht die entschiedenen Militaristen und strammen Nationalisten, die die Katastrophe letztendlich beschlossen haben, sondern eher unkriegerische Biedermänner. [Zitatende]

Die olivgrünen Biedermänner von heute sind Atomkriegs-Brandstifter.
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