Wie bekommt man eigentlich mit wie viele User auf dieser Instanz aktiv sind?

@mundauf Die lokale Zeitleiste zeigt alle Aktivitäten auf der Instanz. Die globale/föderierte Zeitleiste zeigt das an, was durch Followees der Nutzer dieser Instanz hinzukommt.

Mastodon kann sehr still sein.

@pschwede mit lokaler meinst du alle auf qoto? Ich raff den Unterschied noch nicht.

@pschwede also ist lokal=föderierte auf twidere? Und öffentlich ist gesamt Mastodon?

@mundauf Bei mir heißt "lokale Zeitleiste" = "Öffentliche Zeitleiste" auf Twidere und "föderierte Zeitleiste" = "föderierte Zeitleiste"

@mundauf Auch erkennbar an der Vielfalt der Nutzer und Häufigkeit der Posts.

@mundauf Wie du siehst, werden nur die original Posts (Weder Antwort noch Retoot) aufgelistet.

@mundauf Jein. Vorteil ist, dass uns niemand in die Diskussionen grätschen kann. Nachteil ist, dass uns niemand in die Diskussionen grätschen kann.

@pschwede @mundauf
Start: der englische Club; dickbauchBiester pfeiferauchend, zeitunglesend, aktienblätternd
Ziel: die geographische Gesellschaft; Archiv Kosmos&Zukunft; Planet X vorversion1.geopoet.de/downloa

@pschwede @mundauf Jau, das ist die unendlich lange Küstenlinie Mandelbrots. ah, ich hol das Buch jetzt nicht raus. Spiel der Selbstähnlichkeiten, etc.

Wenn man auf die Zieldef. verzichtet, ist der Gewinn an Möglichkeit immens: also vermessungsfeindlich und ideenträchtig.
Ein Ziel dreht den Trichter um, vereinzelte Realisiate am Ende: jedes lediglich ein Einzelfall ausschweifender Anlagen. Pointillismus. (die endlosen Ketten der Tweets)
Ziele sind sicherlich gute Werkzeuge, wenn man was zuspitzen möchte, zum Ergebnis.
Ich lasse das mit dem Ergebnis nehmen gern mal sein.
Lieber Flecken als Punkte.

@pschwede @mundauf
Eigentlich überall, wo erfunden werden muß. Sogar dort, wo etwas am Ende passen soll, denn oft sind Neuerungen "weit her geholt".

Follow

@mundauf @pschwede ein Freund nahm mich in Karlsruhe mal mit in die Entwicklungsabteilung/Etage: während unten bei der Produktions steril und leise die Maschinen Platinen bestückten: hatte es dort Bastelbude und Zettelwirtschaft. (Hauptgefahr Querlüften, alles fliegt durcheinander) das sah nach recht offener Suche aus. Und wie er von seiner Arbeit redete, war's das auch.

@mundauf @pschwede
Kamen sogar brauchbare Ventile für Kraftwerke bei raus.

Ich weiß öfters nicht, bzw irgendwas durchkreuzt meine Vorstellungen, was wohl in Gang kommt. Ich wach nachts auf mach Notizen merke ou, das sind ja Dreizeiler, dann mach ich damit weiter: Nenn ich das nacher Gedicht? Wenns ein Auftrittsplan ist? Problemo, witzig.

@pschwede und woher weiß die Evolution was organische Materie ist?

@mundauf Sie operiert auf ihr. Luhmann sagt, Systeme entstehen paradox. Das heißt aber nicht, dass sie ziellos sind. Ziele können auch relativ definiert sein und müssen nicht durch die Suche selbst definiert sein. Aber etwas (=Umwelt) muss das Suchziel definieren/ermöglichen/erübrigen.

@pschwede Es gibt kein Ziel. Das Leben selbst ist ziellos. Es passiert weil es das konnte.

@mundauf Warum konnte es? All die Antworten auf diese Frage könnte man folgendermaßen als Ziel des Lebens formulieren.

Die Lösungen der Evolution (Gattungen) sind nur bedingt vorhersagbar, aber die Ebene darüber: Wenn man die Evolution mit dem Evolutionsalgorithmus gleich setzt und die entstandene Gleichung nach der Variablen für das Ziel umstellt. (Gütefunktion)

Chemische Redoxpotentiale bzw. Entropiepotentiale in der Raumzeit ermöglichen Leben, wie wir es kennen. Es sucht mit dem Evolutionsalgorithmus nach Lösungen, die genannte Potentiale bis zum reaktionsträgen Edelstoff (-gas, -metall, ...) verbrauchen. Im Vollzug des Evolutionsalgorithmus reproduziert sie jede Lösung mit schwankender Genauigkeit. Die Reproduktion stoppt mit Auflösung genannter Potentiale. Der Algorithmus begünstigt sparsame Lösungen im Wettbewerb um genannte Potentiale. Vorhersagbarerweise sind die sparsamsten Lösungen sind die letzten, die die Potentiale auflösen werden.

Feuer wurde eine Zeit lang als lebendig beschrieben, da es sich reproduziert und Nahrung verbraucht. Es tut dies allerdings in unserer Zeitauflösung in der wir Evolution beobachten, zu kurzfristig und nur unvollständig: Entstandene Kohle kann nach einem Brand mit Photonenenergie noch weiter veratmet werden.

Der Evolutionsalgorithmus reagiert auf Überschuss (wie Potenzialspitzen) mit Vielfalt, die in relativ kurzer Zeit wieder einen Wettbewerb begünstigenden Mangel herstellt.

Aktuelle Potenzialspitzen entstanden aufgrund der Entropie zwischen verschütteten Reaktionspotentialen (Erdöl) und dem Schutt darüber, die der Mensch momentan auflöst. Der partielle Exzess konkurriert aber wiederum mit sparsameren/gehemmteren (Kreislauf-)Prozessen, welche zwangsweise den Wettkampf gewinnen werden.

Oben beschriebenes ist ein Aspekt der Biologie, der es zulässt, beobachtbare Ziele zu formulieren. Beobachter der Biologen reagieren deshalb überrascht, nicht weil etwas diesem Ziel entgegenspricht, sondern wegen der Lösung des Evolutionsalgorithmus für dieses Ziel, die eine Gattung (re-)präsentiert.

Das herausheben eines Aspekts der Biologie und das Formulieren eines solchen Ziels, das das Leben finden will/soll/kann/wird, oder die formalisierung desselben als Problem, das Lösungen verlangt, ist natürlich nur eine Betrachtungsweise. Diese Betrachtung ist gültig, da ihre Aussagen beobachtbar sind.

"Es passiert, weil es das konnte." ist eine Aussage, die einen Regress zu obiger Analyse darstellt. Einen Rückkehrpunkt in der Suche nach gültigen Abstraktionen des konkreten Lebens. Er wurde mit der Formalisierung eines Ziels weiterentwickelt, um Voraussagungen machen zu können. Dabei wurde auf die Formalisierung der Details verzichtet. Der Evolutionsalgorithmus ist ein abstraktes Paradigma, eine Ebene über dem Konkreten, den vernachlässigten Details. Obige Analyse ist falsifizierbar. Die regressive Aussage ebenfalls, jedoch ist sie trivial und bietet nichts als die Vorhersage: "Alles passiert, wenn es kann" und ist als Abstraktion aus der Perspektive eines Konkreten Lebewesens zu abstrakt.

Was befürwortet denn die Rückkehr zu dieser Trivialaussage?

@mundauf Wenn du mit "Leben" die Teilnahme an der Gesellschaft meinst, dann sprichst du von einem anderen Aspekt des Lebens als die Biologie. Aber auch er hat Gesetzmäßigkeiten. Luhmann selbst beschreibt in seiner Systemtheorie die Gesellschaft um eigene Schlussfolgerungen zu ziehen und Vorhersagungen zu machen. Er sagt nicht nur "Es passiert, weil es das konnte." Er konkretisiert auch die Möglichkeiten seiner Abstraktion.

@pschwede Die Systemtheorie ist keine prognostische Theorie sondern eine deskreptive. Die Idee das man mit Feststellungswissen über die Gesellschaft Voraussagen über deren Entwicklung treffen kann ist leider zum Scheitern verurteilt. Aber du hast die Depression der Kybernetik noch nicht durch.

Die Evolution lässt sich beobachten, ja. Aber das heißt nicht das wir ausrechnen können wie sie weiter geht. Es gibt triviale Voraussagen wie zb das morgens die Sonne aufgeht.

@pschwede Diese verleiten uns zu glauben wir könnten auch komplexere Entwicklungen steuern, regeln etc.. Dem ist aber nicht so.

@mundauf @pschwede Und dieser Umstand lässt sich nicht auf kognitive Beschränkungen zurückführen?

@pschwede @mundauf Alles könnte anders sein. Beruhigend, nicht beängstigend. Nur um die Bedingungen komme ich nicht rum, sozial = die anderen. Da ist eine Menge Platz für Kränkungen, nein, wir sind nicht besonders, es dreht sich nicht alles um uns. Und im Alltag das Gegenteil, immer denken wir an uns, das ist die Bedingung des Überlebens. Jetzt krieg das mal vermittelt mit Kontrolle.

@pschwede @mundauf Das bräuchte einen Plan, ein Ziel. Geht aber nicht, weil das wäre der Zweck, den gibt es wohl nicht, ausser eben dem weiter, immer weiter, nur weil es geht. Ich brauche Urlaub. Schön, euch hier zu folgen. Angenehm ruhig hier. Und ich fürchte hier keine Sittenpolizei. Boah, können die nerven.

@pemoe Ja. Beliebig aber nicht willkürlich, weil Bedingungen der Möglichkeiten haben wir. Aber das hilft uns kaum zu ahnen.

@mundauf @pemoe Ok 4 Wahrnehmungs-Möglichkeiten.

1. Beliebig und Willkürlich "Nagut."
2. Bedingt beliebig "Soso."
3. Bedingt vorhersagbar "Hä?"
4. Absolut vorhersagbar "Warum und Wozu?"

Ich freue mich über 3-4.

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@mundauf @pschwede Aber es sind nicht keine Voraussagungen möglich. Das will ich betonen. Wissenschaften suchen lange nach diesen Möglickeiten.

@mundauf Nur weil man in der Wirtschaft viel rechnet, heißt es nicht, dass sie vorhersagbar reagiert. Börsen sind emotionsgetriebene Eskalationsmaschinen. Konsens und Kompromisse spielen dort kaum eine Rolle. Die Eigendynamik ist entsprechend labil.

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@mundauf @pschwede Manchmal bringen schon Vorhersage-Teilerfolge ausreichend Gewinn. Das ganze flockt aus in Vorhersagebereiche, algorithmische Verbundwerke und den Schmier dazwischen, der für Turbulenz sorgt.

@mundauf @pschwede

Dennoch kann man Wissenschaft als das gewaltigste Orakel kennzeichnen, welches die Menschheit je hatte.

Die Folge ist, daß unsere Gegenwart der fetteste Flugzeugträger ist. Tiefgang per Rekonstrukion: Milliarden Jahre; Reichweite per Algorithmisierung Milliarden Jahre. Sichere Gegenwart: Staaten 5 Jahrespläne, Konzerne vllt sogar mehr. Aber klar man vergegenwärtigt sich auch immer die Möglichkeit von Überraschungen.

@pschwede @mundauf
Nein.
Zielsetzungen sind ein Mittel, oft effizient, verwaltbar, deligierbar etc.

Suche ist gewahr werden.

@pschwede @mundauf
Ziel dieser Suche ist unabsichlich etwas zu finden.
Ziel dieses Unfalls war's dem Zufall anheim zu fallen.
Ziel dieses Klimas ist es die Sahara eintstehen zu lassen.
Ziel Gottes ist es von den Menschen vergessen zu werden.

@VoidDiver @mundauf
> Ziel dieser Suche ist unabsichlich etwas zu finden.

Ein Ziel ohne Absicht zu erreichen sagt nichts über das Ziel aus sondern über die Methode.

> Ziel dieses Unfalls war's dem Zufall anheim zu fallen.

Zufall gibt es nicht.

> Ziel dieses Klimas ist es die Sahara eintstehen zu lassen.

Ja

> Ziel Gottes ist es von den Menschen vergessen zu werden.

Gott ist der Zwieback der Erklärungsnot. Er sättigt nur kurz.

@pschwede @mundauf
Schau, wohin das führt. Immer weitere Sprach- und Denk-Spiele springen auf die Bühne und führen von dieser in andere Rahmen, Entdeckungen zu triggern auf die vielleicht gehofft wurde, in Form einer unruhigen Erwartung, die auf Zulassen eingestellt wurde: Weitere Überraschungen bereiten sich vor, werden ahnbar, kommen dann doch nicht.
Soziale Plastik als Blasentang, als Fischgelege, mithin Kunst. Ich zeige drauf, sage: "Das ist Kunst und klar, kann weg.", und bin schon im Verzug das auch glaubhaft zu machen.
Hilft es, die Form zu untersuchen, zu genießen, sie mit Inhalt und Gehalt zu beladen?
Tja, vor dem: weiterspielen.

Ein schöner Spruch: " Ein Ziel ohne Absicht zu erreichen sagt nichts über das Ziel aus sondern über die Methode. " Muß nicht stimmen, aber ist ein Trittstein, über den es wohin geht? Welt realisiern.

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