Bitte klärt mich auf: Urlaubsgeld ist doch, wie Weihnachtsgeld auch, keine Zusatzleistung, sondern zu einem speziellen Zeitpunkt ausgezahltes Gehalt.
Sagen wir, du bekommst 36.000 € im Jahr, dann bekommst du ohne Weihnachts- und Urlaubsgeld jeden Monat 3.000€.
Hast du Weihnachtsgeld als "Halbes Monatsgehalt", bekommst du 11-mal 2880€ (1/12,5) und einmal 4320€ (1,5/12,5).
So gesehen, gibt man also über's Jahr seinem Arbeitgeber ein Darlehen in Höhe von kumuliert 1320€.
Welchen Mehrwert (außer dass es anscheinend nicht pfändbar ist) soll das haben? Insbesondere, wenn selbst die Hans-Böckler-Stiftung festhält, dass das Urlaubsgeld mit steigendem Einkommen steigt, also gerade jene, die tendenziell selbst puffern können davon profitieren.
Sollte die Diskussion um die Höhe des Urlaubsgeldes nicht eher eine über das #Lohnniveau sein?