Aber ich will nicht nur rumnörgeln, hier also, wie ich mir das vorstelle:

* Alle Ö-Verkehrsanbieter (also DB, Nahverkehrsunternehmen, aber auch private wie Flux) werden gesetzlich verpflichtet, eine Ticketing-Infrastruktur zu entwickeln und zu betreiben. Alle werden zur Nutzung verpflichtet. Gezahlt wird gemäß Umsatz anteilig. Getragen wird das von einer gemeinsamen Gesellschaft oder einer Gesellschaft des öffentlichen Rechts. Und wenn wir schon dabei sind, wird das ganze europaweit aufgesetzt.
* Es werden *verschiedene* Zahlungskanäle angeboten und es einfach mal in Nicht-Total-Naiv-Oder-Dämlich gemacht.
* Anbieter dürfen gern Rabatt-Tarife anbieten, die sind dann aber frei kombinierbar und universell buchbar. Exklusivangebote (günstig mit Blabla, aber nicht kombinierbar) gibts nicht. Verpooooten!
* Technische Verifikation der Tickets wird kryptografisch sichergestellt, Konformität wird Ausschreibungsbedingung.
* Der Nazi-Leistungserschleichungaparagraf fliegt aus dem StGB, es gibt ja das erhöhte Beförderungsentgelt.
* Länder und/oder Bund legen Unterstützungsprogramme (z.B. für Bedürftige, sexy Wählergruppen oder Menschen, die besser nicht mehr Autofahren) auf, die über dieselbe Infrastruktur bereitgestellt und abgerechnet werden. Auch das lässt sich europaweit darstellen.

Das alles ist, zumindest bundesweit keine Utopie, denn vor der Irgendwie-Privatisierung der Bahn war das im Wesentlichen so (halt ohne Internet und Kryptografie). Die Kategorie Fernverkehr wurde erst dafür eingeführt.

Etwas ähnliches gibt es auch schon, z.B. in Großbritannien.

Das wär mal ein .

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Aber mit Bundesbenzinministerium plant man halt lieber die nächste Autokaufsubvention mit Steuermitteln. 🤷‍♀️

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